LBIHS-Logo

Ludwig Boltzmann-Institut für

Historische Sozialwissenschaft

LBG-Logo

 

Institutsprofil

Das Ludwig Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaft (LBIHS) ist ein Forschungsinstitut der Ludwig Boltzmann-Gesellschaft. Das LBIHS wurde 1982 im Zusammenwirken mit dem Institut für Geschichte der Universität Salzburg von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Botz gegründet und ist seit 1998 an der Universität Wien angesiedelt. Die Forschungsarbeiten am LBIHS werden von permanenten sowie temporären MitarbeiterInnen und in Kooperation mit anderen Forschungsinstitutionen durchgeführt.

Das LBIHS versteht sich als ein wissenschaftliches Forschungsinstitut. In Distanz zum oft zitierten akademischen Elfenbeinturm, aber auch zu jeder direkten gesellschaftlichen und politischen Indienstnahme versucht das LBIHS einen Beitrag zu einer wissenschaftlichen Analyse gegenwärtiger und vergangener Gesellschaften zu leisten.

Am Institut waren und sind vielfältige Arbeiten und Projekte verankert. Gemeinsam ist ihnen jedoch erstens ein thematischer Rahmen, der durch die institutseigenen Forschungsfelder bestimmt ist, und zweitens das Bestreben, innovative sozial-, kultur- und geschichtswissenschaftliche Programme, Methoden und Konzepte zur Erklärung und Beschreibung historischer Phänomene zu verwenden.

Historie wird dabei nicht einfach mit Vergangenheit gleichgesetzt. Probleme der Zeit- und Gegenwartsgeschichte finden in der Institutsarbeit zentrale Beachtung. Insgesamt zeichnen sich die Forschungsarbeiten des LBIHS durch Multiperspektivität, Methodenvielfalt, theoretische Offenheit und eine disziplinenübergreifende Orientierung aus.

Auf dreifache Weise versucht das Institut seine Ziele zu erreichen.

  • Das LBIHS unterstützte Grundlagenforschung und betreibt Projekte, die auf eine Erneuerung bzw. Erweiterung des methodischen und theoretischen Inventars der traditionellen Historie abzielen.
  • Bei den angewandten Forschungen legt das LBIHS größtes Gewicht auf die Erprobung und Umsetzung der im Grundlagenbereich stets neu erarbeiteten Programmatiken.
  • Das LBIHS bemüht sich die öffentliche Vermittlung seiner eigenen Arbeiten zu optimieren, indem des Modelle einer Vermittlung in den universitären und außeruniversitären Fachöffentlichkeiten entwickelt.